Gerhard Illig Photography
Gerhard Illig Photography

GERHARD ILLIG

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Designgetriebene Fotografie

Gerhard Illig studierte Kommunikationsdesign in Würzburg. Als Art Director arbeitete er sowohl für verschiedene Global Player wie McCann Erickson, Tessloff Verlag und Publicis und Siemens als auch für lokal operierende Unternehmen.

Seinen ersten Fotoapparat bekam er als 9-jähriger Junge. Mit 13 kaufte er seine erste Spiegelreflexkamera. Seitdem hatte er immer eine Kamera bei der Hand – als Designstudent sowieso. In seinen Jahren als Art Director war er immer wieder als Auftraggeber für umfangreiche Shootings mit international erfolgreichen Fotografen verantwortlich. Dabei konnte er viel Erfahrung sammeln.

Im Jahr 2005 beschloss er, ein eigenes Unternehmen als strategischer Designer für Unternehmenskommunikation und Werbung zu gründen. Bis dahin betrachtete er sich nie als Fotograf. Aber seine Kunden fragten neben Design- und Beratungsleistungen auch zunehmend Fotografie an. Also ergriff er die Chance und entwickelte sich dabei Stück für Stück weiter.

Zwischenzeitlich lehrte er Design und Typografie an der Fakultät für Buchwissenschaften an der FAU in Erlangen.

Seine Arbeit wird international wahrgenommen. Gerhard Illig gewann unter anderem Awards wie Graphis Poster Annual Gold und Silber sowie Graphis Photography Annual Gold und Silber

Porträtfoto: Dank an © Ulli Fischer, Villach, Österreich

Habitate abbilden

Lebensräume abzubilden bedeutet, der Sprache von Gebäuden und der Schönheit der Natur nachzugehen und diese respektvoll zu bewundern.

Seit seiner Kindheit ist Gerhard Illig von Architektur fasziniert. In den 60er Jahren aufgewachsen, waren Baustellen überall zu finden. Wenn er von einem Wochenendausflug mit seiner Familie nach Hause kam, baute er die Gebäude, die er gesehen hatte, mit Legosteinen in seinem Zimmer nach. Der damalige Aufbruch in Architektur und Technik waren ansteckend.

Habitat, Tipi Village in Browning, Montana

Gleichzeitig war er schon als Junge schockiert von der Zerstörung der Natur zur Schaffung von Bauplätzen. Er hat sich gefragt, wie weit die Versiegelung von Böden gehen könnte und ob diese nicht reguliert werden sollte.

Seit einigen Jahren interessiert sich Gerhard Illig für das Fotografieren von Lebensräumen. Dabei konzentriert er sich vor allem auf Architektur, die gezielt und kreativ geschaffen wird, um Leben und/oder Arbeiten zu verbessern. Architektur an sich ist immer auch ein Spiegel ihrer Zeit. Sie kann inspirierende Orte schaffen, sie kann aber auch destruktiv und lebensfeindlich wirken.

Aber er interessiert sich ebenso für die Vielfalt und Energie von Natur-Habitaten – Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Besonders spannend sind Bereiche, in denen menschliche und natürliche Interaktion aufeinander treffen. Wo der Mensch seine Spuren hinterlässt oder wo sich die Natur ihr Territorium zurückerobert. Bereiche, in denen der Mensch die Natur (wieder) erschafft.

„Je kleiner die Welt um uns herum wird, desto mehr müssen wir unseren Planeten als einen Lebensraum für alle betrachten. Wir können nirgendwohin entkommen!“

Gerhard Illig arbeitet seit mehr als 15 Jahren mit Kunden aus der Baubranche zusammen und beobachtet seither, wie vielschichtig deren Anforderungen sind und welchen Veränderungen sie unterliegen. Zentrale Begriffe dabei sind Urbanisierung, Nachhaltigkeit und demographischer Wandel. „Wir leben in aufregenden und pulsierenden Zeiten“.

Es geht ihm vor allem darum, die von seinen Auftraggebern gestellten Aufgaben exakt zu verstehen und so in die jeweiligen Orte und Lebensräume einzutauchen. Erst dann kann er beginnen, deren Wesen fotografisch zu interpretieren.

AktuellE PROJEKTE
Gr0ssstadtoasen

Seit 2018 ist Gerhard Illig im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Nürnberg unterwegs, um Parks un Grünanlagen in Nürnberg zu fotografieren. Im November 2019 wurde die Arbeit erstmals mit der Ausstellung „Großstadt-Oasen” der Öffentlichkeit präsentiert. Dazu erschien ein Kalender und eine Postkartenserie.

Großstadtoasen Nürnberg, SchweinauerBuck
Großstadtoasen Nürnberg, SchweinauerBuck
BilderGeschichten für Tourismus-Marketing

Gerhard Illig fotografiert derzeit eine Reihe von Gastgebern in ländlichen Gebieten für seinen Kunden OBS Online Buchung Service in Regensburg. Er zeigt glaubwürdige Menschen in einem sehr authentischen Look.

Grossstadtoasen Kalender 2021

Nachdem der „Großstadtoasen“-Kalender für 2020 so begeistert angenommen wurde, liegt inzwischen der Kalender für 2021 vor. Zu den Fotos, die bereits in der Ausstellung im Offenen Büro der Stadt Nürnberg zu sehen waren, sind einige neue dazugekommen. Die Motive bilden dieses mal vorwiegend Grünanlagen im innerstädtischen Bereich ab.

Auf den Titel geschafft

Manchmal schafft man es überraschend auf die Titelseite. Das Bild entstand im Rahmen eines Gastgeber-Shootings – eine konkrete Anwendung war zunächst nicht geplant. Umso mehr freue ich mich nun über den prominenten Einsatz auf dem aktuellen Gastgeberkatalogtitel des Bayerischen Waldes. Übrigens lohnt sich ein Blick in den Katalog. Die Woidler sind wunderbare Gastgeber.https://prospekte.ostbayern-tourismus.de/gastgeb…/65076704

SEIT Januar 2021: Fineart-Prints erhältlich

Was lange währt: Meine erste FineArt-Print-Serie „Lines #01“ ist verfügbar. Die Prints sind auf 10 Exemplare limitiert. Die erste Bestellung erhält 20% Nachlass. Ausführungsvarianten sind:
_ FineArt-Print auf Hahnemühle PhotoRag smooth 308 gr.
_ Foto auf Alu Dibond_ Foto in Artbox, Ahorn natur
_ Foto im Schattenfugenrahmen
Preisbeispiel: Foto in Artbox, Ahorn natur
3 Bilder (Triptychon) á 40 x 50 cm = 800,- €
Einzelmotive 300,- €
jeweils zzgl. Versand
Bestellung per Mail und Absprache: gerhard.illig@gerhardillig.de

EIN GRUPPENFOTO in Pandemiezeiten

Wie bekommt man in Covidzeiten ein Gruppenfoto von einer Onlinekonferenz hin? Indem man alle Teilnehmer einzeln fotografiert und danach das Gruppenfoto composed. Das Bild muss dabei vorher sorgfältig geplant werden. So geschehen für die Broschüre „Prio auf Bio“ der Biometropole Nürnberg.

KalksandStein-Recycling

Da Rohstoffe für die Bauindustrie immer knapper werden, wird das Recycling von Baustoffen immer wichtiger. Die Kalksandsteinbranche nimmt sich dem Thema an – ich darf den Prozess fotografisch begleiten.


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